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Amazonas 5.-11. September 2024

  • Autorenbild: Milena da Silva Reis
    Milena da Silva Reis
  • 10. Sept. 2024
  • 10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Sept. 2024

Die Reise ist selbst für erfahrene Südamerika-Reisende abenteuerlich. Und doch kommen jeden Tag eine Handvoll in die zwei, drei Lodges, welche diese Erfahrung anbieten.

Unsere Lodge, die heisst wie der Fluss Tupana, an dem sie liegt, und die einer Frau gehört, welche nach der Pandemie den Job in einem Hotel als Angestellte verlor und den richtigen Riecher hatte, ist "de bõa qualidade", wie unser guia Carlos betont, und das ist sie auch. Nur nicht so, wie wir das gewohnt sind.

Die Anreise, eine kleine Strapaze. Davor schon die Akklimatisation. Am Flughafen Manaus hauen einen auch nach 42 Grad in Brasília die äquatoriale Hitze und die rauchschwere Luft von den vielen Waldbränden um.


Es ist hier auch 42 Grad, plus Rauch plus Feuchtigkeit. Die Zweieinhalbmillionenstadt ist noch immer stark von der portugiesischen Kolonialisierung geprägt. Die Spanier waren zwar die ersten, fuhren aber weiter hinauf nach Peru, die Portugiesen blieben.

Sofort fällt mir der Dialekt auf, der sehr nahe am Portugiesisch ist. Die meisten Leute hier sind dunkel, cabocla, das sind Mischlinge aus den Ureinwohnern, die hier noch nicht gerne Indígenos genannt werden wollen, und den Einwanderern, so wie Efaniube mit ihren vier Kindern aus Manaquiri oder die fröhliche 57jährige Ana, die immer meu amor sagt.

Eigentliche tribú gibt es in der erreichbaren Umgebung nicht, erst weit drinnen in den unendlichen Seitenarmen des Amazonas, oder die Söhne der Apuriná arbeiten für eine Lodge:

Manaus lerne ich am ersten Tag nur aus dem Hotelfenster des St. Paul, oder wie man hier sagt "Sâ Pô", im Taxi und im Shopping kennen. Von dort gibt's keine Fotos, mein Akku war leer.

Das gute Hotel lerne ich aber erst viel später kennen. Der Strom ist aus, der Lift fährt nicht, nach zwei Stunden gebe ich Forfait. Ich bin um 5 aufgestanden und durch halb Brasilien geflogen.

Ein Einheimischer sagt zum anderen, so heiss war es noch nie, jedes Jahr wird es schwerer zu ertragen. Stolz hat mir der Fahrer vom Flughafen erzählt, dass man hier vom Sommer spricht, weil wir ja am Äquator sind. Ich habe wegen ddesheutigen Unabhängigkeitstages des Staates Amazonas keine Chance, in der Altstadt einen geöffneten Laden zu finden, wohin mich das Hotelpersonal geschickt hat - nur 10 Minuten.... Ich nehme etwas Bargeld mit, in der Großstadt nie viel, heute wage ich 300 reais, gut verteilt in meiner Unterwäsche, das Handy hat noch 10 Prozent nach dem Flug, und los (manchmal kann man die Handys dort laden, heute nich). Nach 20 Minuten flüchte ich in ein Café und frage nach einer Möglichkeit, Kleidung zu kaufen. Uber kann ich nicht bestellen, mein Handy ist gleich aus. Sie rufen mir ein Taxi zum nahe gelegenen Shopping, 28 reais. Die Fahrt dauert 20 Minuten und das Shopping ist rammelvoll. Die Brasilianer und Shopping, ein Zeitvertrieb und Treffpunkt für sie wie bei uns der Sportverein.

Ich kaufe eine überteuerte wunderschöne Hose und finde erst danach endlich den Renner (Name der Kleiderkette), der die einzige übriggebliebene und perfekte leichte Dschungelhose hat. Mein Geld reicht noch für zwei ebenfalls perfekte extrem leichte Funktionsshirts, wie es sie in der Schweiz nicht gibt. Ich muss noch 30 reais fürs Taxi haben. Im Hotel-WC im Parterre habe ich mich zuvor schnell in Shorts und chinelos gestürzt und klebe nach den zwei Stunden trotz klimatisiertem Shopping überall, als ein Mann beim Warten aufs Taxi das oben Erwähnte sagt.

Ich esse einen Caldo im Hotelbeizli, den ich nach 10 Minuten mit nach oben in den 11. Stock nehme, um bis spät alles zu packen. Nur das Nötigste und maximal 15kg, doch was ist das? Eine Challenge. Das Hauptgewicht fällt auf die zwei repellente und protetor, Insektenschutz und Sunblocker, hier sind AntiBumm ultra tropical und 70ger-Schutz angesagt. Zwei helle lange Hosen, 4 T-Shirts, zwei langärmelige Sonnenschutz-Shirts, zwei Paar Socken, 8 Unterhosen, ein kleiner Sonnenhut, Zahnbürste, Zahnspülung umgefüllt, Haarbürste, Malariamittel, Notfall-Medikamente, vor allem für den Bereich Magen-Darm, inklusive Antibiotika. Macht keine acht Kilo. Meine einzigen Sportschuhe für alles, hier schlicht tennis genannt, an meinen Füssen, die chinelos und eine Jacke in einer leichten Zusatztasche.



Am Morgen um Sieben werde ich abgeholt, hier ist wieder eine Stunde weniger, wie in Mato Grosso do Sul, sechs Stunden Differenz zur Schweiz.

Der übliche Kleinbus, klimatisiert, holt die Leute in verschiedenen Hotels ab, es sind zehn. Zwei Italiener, sonst Brasilianer aus Rio, Bahia, São Paulo, alles junge Paare, eine junge Frau aus Santa Catarina, die den Trip zum 27. Geburtstag geschenkt bekommen hat, und der Führer Carlos aus Peru, der später am Hafen dazustösst, nach seinem freienTag. Wir wechseln auf ein erstes Kleinboot, die hier alle lang und schmal sind, und kreuzen die Linie, wo der Rio Preto und der Rio Solimões zusammentreffen, eindrücklich klar die Trennlinie, fühlbar der kühlere Solimões. Der Rio Preto bringt Steinmineralien, der Solimões Pflanzensedimente mit, daher der eine schwarz, der andere gelb.


Nach etwa 40 Minuten Knatterfahrt über den Amazonas steigen wir wieder in einen Kleinbus. Ich wechsle in die hinterste Reihe, weil es dort mehr Beinfreiheit gibt. Ein Fehler. Die zwei Cariocas neben mir sind zuerst massig begeistert, weil es weniger Platz gibt, die junge Frau aus Santa Caterina ist wortkarg. Die meisten Brasilianer sind zuerst zurückhaltend, wie wir Nordländer, sie trauen einfach ein wenig schneller auf. Spätestens beim 20. Bodenloch in der schnurgeraden, katastrophal schlechten Strasse richtung Südwesten, das uns in die Decke und tief zurück in den Sitz schleuderte, war dies hier der Fall. Wir tauschten uns aus zwischen Hitzeleiden, Decken-Sitzschleudern und scharfem Abbremsen. Dreimal fuhren wir über provisorische Brücken, dort, wo letztes Jahr bei den Flutwassern die Brücken samt den Abhängen zum Fluss weggespült wurden, wo es Tote gab, man weiss nicht genau wie viele, 14 sind gesichert. Zweimal gibt es an den einzigen Tankstellen chichi-Stop, und ich vergesse beide Male, Papier mitzunehmen. Beim zweiten Mal ist es der letzte ponto, in Manaquirí, Castanha, die letzte Einrichtung für alles, was die Zivilisation bietet. Aus einer Boxenanlage auf einem Anhänger dröhnt Musik.







Dann geht es eine weitere Stunde auf der endlos geraden, aber nicht ebenen, sondern nie gesehen schlechten Strasse. Vor dem nächsten ponto biegen wir in den Wald ab und fahren unten an den Fluss.

Ein kleines Boot wartet. Es geht weitere etwa 13 Kilometer den Fluss hinauf, den Rio Tupana. Die wenigen sichtbaren Hütten werden von Caboclo bewohnt.

Unser Ziel, die Tupana Lodge, ist etwa 20 Meter oberhalb des Flusslaufes, dessen Spiegel ständig sinkt. Nach zwei Tagen kommen wir die unterste Stufe nicht mehr hoch, es wird im Wasser stehend ein weiteres Provisorium angebaut.


Der erste Tag ist drückend. Jedes Mal beim Aussteigen aus den Kleinbussen, definitiv beim mühevoller Aufstieg zum Hotel, fahren die 40 Grad und 80% in die Knochen. Die Luft ist schwer, fumâça, die Rauchwolken der Waldbrände, brennen in der Lunge.

Es gibt ein köstliches Mittagessen, das niemand so richtig geniessen kann, und dankbar ziehen wir uns in die einfachen, aber wunderschönen kleinen Bungalows zurück. Leider geht der Strom grad nicht, er sollte noch bis drei Uhr laufen. Das bedeutet, die Ventilatoren stehen still und ich liege regungslos tropfend auf dem Bett. Ich habe geduscht, Warmwasser ist nicht nötig.



Capotei, sagt Maria-Louisa aus Santa Catarina später, sie ist sofort eingeschlafen. Ich nicht. Ich musste erst den Frosch aus der Dusche jagen, der auf und unter mein Bett, die Wände hoch und über mich drüber in Panik zu fliehen versuchte. Die vielen komischen Geräusche mitten im Urwald von all den Tieren, schon nur von den Zikaden, und die vielen Insekten, die durch die offenen Bodenbretter hereinkommen, sind am ersten Tag sehr gewöhnungsbedürftig. Da wusste ich noch nicht, wie gross die Schaben hier sind, welche gerne in jede Öffnung hineingehen (habe danach alles immer geschlossen), dass bei den Cariocas ein Skorpion war, dass mein Frosch ungiftig ist und nach 10 Minuten wieder drin, egal wie weit weg ich ihn trage. Man gewöhnt sich daran, an all die Viecher, sie seien ungefährlich, ausser dem Skorpion, der wurde sogleich getötet. Mit Pedro, meinem Frosch, machte ich einen Deal. Du darfst in deinem Zuhause bleiben, aber wenn ich Dusche, gehst du ins Hauptzimmer. Er hatte dort seine Lieblingsecke und wartete. Wenn ich nach dem Anziehen das Tuch im Bad aufhängte, war er schon wieder drin. Er ist gut getarnt, findet ihr nicht auch?



Um vier gingen wir nach unten zum Floss und auf eine Kennenlerntour, Carlos erklärte uns in seinem Portugnol viele interessante Dinge zum Amazonas. Zum Beispiel, dass die vielen sichtbar abgestorbenen Bäume nicht wegen der Trockenheit, sondern wegen der acidez, der Säure im Wasser, absterben, wohl von der Natur zur Sicherung der Erneuerung der Bestandes vorgesehen, denn die gesunden Baumwurzeln verhindern die Erosion der Flussufer. Die Säure entsteht durch die sich zersetzenden abgefallenen Blätter. Das Wasser ist im hiesigen Herbst so richtig sauer. Und sichtbar die Wassermarke zwei Mater unterhalb der Baumkronen. Oder die drei Urwaldtypen, primeira floresta, der ursprüngliche, unberührte, fühlbar kühlere, segunda floresta, mit Einfluss der Menschen, wo es schon Pflanzungen gibt, der aber immer noch dicht und schattig ist, und der gerodete und bepflanzte, etwa mit Maniok, Bananen oder Cajú. Dort ist es tagsüber so hriss, dass sich niemand freiwillig aufhält. Eindrücklich wenn man von der einen zur anderen Art hineingehen, wie der Temperaturunterschied einen Angst macht. Auf den Fotos unten sieht man alle drei, inklusive der von der Säure abgestorbenen Bäume.


Die Tiere dort: einmalig, nie gesehen, und wenn diese auch noch ausgero(d)ttet werden...

Ich habe mit vielen Menschen über die immensen Waldbrände im ganzen Land geredet.

Da gibt es grundsätzlich zwei Meinungen: das war schon immer so, man macht einfach viel Drama hier, die Brandrodungen sind notwendig, weil sich sonst viele Pflanzensamen gar nicht öffnen, die Brände sind kontrolliert, man legt sie immer schön vor dem erwarteten Regen, die Politiker haben keine Ahnung, keiner kommt hier hinauf in den Urwald/tief hineinin den Pantanál und orientiert sich, wie es hier wirklich ist, die indigene Bevölkerung ist selbst für die Brände verantwortlich, wir hatten hier bei unseren Stämmen schon immer kontrollierte Waldbrände.

Und:

Das ist ein Horror, wir haben in Manaus, in Brasília, in Miranda, in São Paulo, in Campo Grande ein erhöhtes Lungenkrebs-Risiko, wir haben Mühe zu atmen, viele Probleme mit der Luftqualität, das muss gestoppt werden, unsere Naturschutz- und Lebensräume gehen verloren, die Erde erhitzt sich jedes Jahr messbar mehr, schuld ist die Politik, die profitorientierte Waldrodung für Monokulturen zulässt, da laufen Wegschauen und Korruption Hand in Hand, es geht nur ums Geld verdienen, die Mächtigen schauen weg oder verdienen mit.

Einig sind sich beide Seiten aber in einem Punkt: schuld sind nur die Dooflinge, die achtlos Zigaretten wegwerfen oder mutwillig Feuer legen, weil sie provozieren wollen, grundsätzlich kriminell sind.


Die Waldbrände nehmen jedes Jahr grössere Ausmasse an, und hier ist der grösste Regenwald der Erde in Gefahr. Jeder Baum produziert bis 1,7kg Sauerstoff pro Stunde, aber er verbraucht ihn auch wieder. Und er ist nicht für 20% des Sauerstoffs verantwortlich, wie im verlinkten Artikel erklärt wird. Er ist vielmehr schützenswert wegen seiner Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen.

Und die schönen Tiere haben es in sich.

Meine Lieblinge: die Botos, wie man hier die Flussdelphine, die rosa und grau sind, nennt. Wir sichten viele wilde, aber nur von weitem. Nah, sehr nah, sehen wir die Nenêcas. So ruft Carlos das Paar, das unten am Hotel wohnt und sich genüsslich Piranhas füttern lässt, deren Lieblingsspeise. Der Nenêco ist ein Rüpel und stösst seine sanfte Nenêca oft sehr unsanft weg.

Und die lustigerweise auch kommen, als ich einmal alleine unten am Fluss bin und Nenêca rufe, ohne Futter für sie zu haben. Nur habe ich da keine Kamera zur Hand.


Aber auch die kleinen Jacaré und der noch süsse, weil kleine Caiman haben es mir angetan. Eindrücklich die Fangtechnik von Carlos, der jedesmal einen erwischt, allen zeigt, sich bei ihm bedankt und mit einem vai a casa entlässt.

Die Tiere im Amazonassind schön, eindrücklich: die Affen, vor allem der kleine Pedro, dessen Eltern von den Caboclo getötet wurden, der aber nun ihr Maskottchen ist, der Ara, der hinter der Lodge in einem Baumstumpf wohnt, die vielen garça und anderen Vögel, die halbieren Hunde, wovon einer so unbedingt mit dem Kanu mitkommenwollte, dass er eine Stunde dem Flussabhang entlang heulend mitlief, eine Pfote verletzte und schliesslich von Carlos' Gruppe zurückgenommen wurde (wir auch, erzähle ich noch) und den ganzenRückweg richtig lachend vorne auf dem Boot stand, die Kanarienvögel, Uburú, die grossen, mittleren und kleinen wunderschönen Kingfischer, die riesigen Fledermäuse, die nachts fischen, Nachtvögel, viele Vogelarten, und einfach alle Tiere werde ich in meiner Erinnerung aufbewahren.


Meinem Frosch Pedro habe ich in Form einer indigenen Halskette ein Andenken geschaffen.


Mein Titelbild verrät es: hoch, die Sonnenuntergänge im Amazonas. Soooo rot wie die Sonne in den fumaças und der schweren Luft ist, kann sie weder meine kleine Supercanon Zoom noch meine gute Handy-kamera festhalten...

Die Ausflüge: allesamt spannend, interessant, lehrreich, anstrenggend in der unerträglichen Hitze unvergesslich. Danke Carlos und Team!


Erzählen will ich noch von der Caboclo Familie, von der Maniok-Herstellung, von essbaren Maden, vom Paddeln im Kanu mit einstündigen Bad im Fluss, vom Piranha-Fischen, vom Fluss...

Zur Familie der Caboclo, die wir besuchten

Schrecklich. Faszinierend. Carlos erzählt uns, dass sie ihr Haus für uns Touristen öffnen, weil sie vom Hotel einen kleinen Tribut dafür bekommen. Sie sind mausarm. Das ist wörtlich zu nehmen. Sie essen alles aus der Umgebung, was essbar ist. Darum hat es hier in der Region im Verhältnis wenig Tiere. Inklusive alle Fische, Ratten, Araras, Gaivotas, und Affen. So kamen sie zum heute achtmonatigen Pedro. Sie hatten ein Affenpaar aus dem Baum geschossen und angeblich erst bei der Toten Mutter das Baby gefunden. Die Eltern wurden verspeist, das Baby wurde zum Maskottchen und werde auch nicht verspeist, wenn es denn gross ist. Wir sehen die Armut und sind nicht ganz überzeugt.


Dort im forneiro zeigte uns Carlos Mithilfe seines Assistenten, der von 80km flussaufwärts aus einer Apuriná-Familie stammt, wie man Maniok verarbeitet, von der Pflanze bis zur Gomma und Farofa und Tapioca und anderen Produkten. Der Familienvater rappelte fünf Minuten und sagte dann, es sei genug, er möge nicht mehr arbeiten. Und lief davon. Carlos erklärte, die Familie erhalte 4 reais pro Kilo und starte kurzfristig jeweils etwas die Produktion, wenn sie wirklich Hunger hätten.




Ziemlich früh habe ich angefangen, Notizen zu machen. Jeden Tag gibt es so viele Wörter, die neu sind, die es nur in der Region gibt, die je eine Geschichte haben.

Nur schon vom Amazonas ein Beispiel:

Babaçu

Rio tupana

Você gostó de orselinhos

Caipirinha de Jambu

Cabocla mistura

Castanha (de Para)

Um quate quati

Nenêca chamando botos

Manaquiri logo

Apuriná povo indígeno

Efaniube aus Castanha

Beim ponto auf der Hinfahrt war es der prefeito von Castanha

Bucuru oder Jupará nachtaktives Tier


Und dies ist nur ein kleiner Ausschnitt. Ich erkläre nicht alle, für Leute in der Schweiz interessant: Jambu ist eine Frucht von hier, die sofort anästetisiert. Man spürt es sofort an den Lippen, der Caipi ist himmlisch lecker. Keine Sorge, es wirkt nur lokal. Oder: alle kauft ihr Nussmischungen mit oder explizit nur Paranüsse. Die kommen für euch aus dem Paket, hier habe ich gesehen, wie sie wächst und gewonnen wird. Der Baum wird bis 50 Meter hoch und sehr alt und wächst im primären Urwald. Die Frucht hat eine harte Schale, dicker noch als die Kokosnuss, und sie hat eine Schwachstelle. Aber selbst beim Herunterfallen bricht die Schale nicht. Erst die Cutias mit ihren scharfen Nagezähnen können sie in der Natur aufbeissen. Die Grundbesitzer hier lassen die Arbeiter die Frucht aufbrechen und schälen.






Acarajé da Dinha, no largo da mariquita, Rio Vermelho.

Por do sol no Porto da V

Barra.

Comer moqueca de peixe








Dann ein Auftauchen in die Zivilisation, im luxuriösen Zimmer, die Stadt Manáus mit Hilfe der liebenswerten Empfehlungen der Hotelrezeptionistin entdecken, inklusive Führung im Teatro Amazônia.








































 
 
 

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