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An den Atlantik 19.-25. Juli 2024

  • Autorenbild: Milena da Silva Reis
    Milena da Silva Reis
  • 25. Juli 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Juli 2024

Die Reise aus São Paulo heraus, abgeholt von Guilherme, auf der Rodoviaria dos Imigrantes zuerst aus der Grossstadt zu den Favelas zum Urwald und durch die "neuen" Tunnels ist sehr unterhaltsam.

Die Favelas heissen heute allerdings nicht mehr so, sie nennen sich condomínios, Wohngemeinschaften, haben Strom, natürlich illegal abgezweigt, Wasser und eigene Sicherheitsleute, eigenem Fsustrecht, so dass keiner hinein kann, ausser denjenigen der Polizei, die verbandelt sind, sprich korrupt. Die condomínios liegen oft in den Hügeln abseits der Städte, mit wunderschöner Aussicht, und funktionieren völlig autark. Deren Bewohner sind viel besser gestellt als die sem-tetos, die Armen Schlucker, die auf sich selbst gestellt sind.

Der relativ kurze Weg von São Paulo zur Küste führt ansonsten durch Urwald mit Hügeln und Seen. Auffallend, dass kaum tote Tiere auf der Fahrbahn sind, obwohl die Autobahn ungesichert ist. Der Fahrer meint, früher hätte es sehr viele gehabt, vor allem Schlangen, die sich auf dem Asphalt wärmen wollten, und er glaubt, sie hätten sich an den Verkehr gewöhnt und flüchteten. Nun, die Welt legt sich der Mensch so lange zurecht, wie sein Weltbild noch aufgeht.

Eindrücklich, wie steil es von den 700m auf Meeresspiegel heruntergeht.

Kaum unten, beginnen wieder condomínios und Vorstadtviertel. Darin eine Artenvielfalt von Vögel, 267 registrierte, um genau zu sein. Dazu mehr im nächsten Post.


















 
 
 

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