Lenções Maranhenses 16. September 2024
- Milena da Silva Reis

- 17. Sept. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 21. Sept. 2024
Ehrfurcht, Jauchzen, Staunen, Achterbahn. All dies an einem Nachmittag. Lisboa, so heisst unser junger Guia, holt uns im Toyata banderante kurz nach 14 Uhr in der Pousada Jurara mitten in Atins ab. Das Hinaufsteigen nicht ganz einfach, aber die Aussicht oben sei am besten. Wir haben Lisboa und den Motorista, ansonsten den Geländewagen, den Passeio, ganz für uns, que chique!
Hier auf den Sandstrassen Ist der Weg schnell ausgefahren. Wir kennen das im Winter auf dem Schlittelweg, und genauso bumpig ist es.
Wir fahren zuerst ans Meer, nur schnell. Das geht etwa eine halbe Stunde. Bis dahin schon ein paar Vollgastouren über schneeweisse Dünen, kreisch.
Das offene Meer ist auch heute durch den starken heissen Wind stark bewegt.
Wir fahren in die wunderschönen Dünen hinein, 20 Meter hoch, 10 hinunter, 15 hoch, 25 hinunter, manchmal bleibt das Gefährt stecken, manchmal droht es, seitlich zu kippen. Wehe, wenn man etwas nicht festhält, vor allem sich selber. Achterbahn, jedesmal auf der Düne oben neue überraschende Aussichten, hinunter ins Tal Achterbahn -Feeling. Wow.
Wir fahren an vielen ausgetrockenen Lagunen vorbei, die an den Pflanzen und oft Kühen, Ziegen oder Eseln zu erkennen sind, denn Wasser ist nicht da, nur nicht als Lagune.
Unser Hauptziel ist um 15.30 Uhr erreicht, die Lagõa Gaivota. Sie ist eine der grössten und noch voll mit Wasser. Wir haben eine Stunde, sie zu desfrutar. Ich habe mich mit dem 70er Sonnenschutz eingeschmiert, und der ist notwendig. Lisboa trägt uns Sonnenschirm und zwei Stühle ans Ufer, VIP. Klar, wir bleiben lange im Wasser, machen den bekannten Dünenaufstieg und kommen wie die Idioten hinunter zum Wasser, aber das muss sein. Was Luis schafft, schaffe ich auch.
Dann geht's weiter zu noch drei weiteren Lgunas. Ja, die Lagõas sind flacher, die Lagunas tiefer, erklärt Lisboa.
Die eine heisst Roberto, die andere Gavião, und die letzte hat keinen Namen. Schön sind alle, Mondlandschaft...wunderschön.
Schon sinkt die Sonne tiefer, der riesige Mond geht auf, morgen ist Supermond, und wir haben einen weiten Weg zurück. Andere Reisegruppen, alle Fahrzeuge gut gefüllt, biegen immer mal wieder ab und fahren auf eine Düne.
Wir nicht, wir nehmen eine der letzten und höchsten.
Auch hier: Wasser, Stühle, Vollservice. Und die Szenerie ist unvergesslich.
zum Abschluss pflückt uns Lisboa noch zwei Handvoll Caju von dieser Düne, frisch und säuerlich die Frucht.
Lenções Maranhenses, hier in Atins ist man wie auf dem Mond.
Zum Abschluss noch etwas Gekreische gefällig?

















































































































































































































































































































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