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Porto de Galinhas 30.9.-2.10. 2024

  • Autorenbild: Milena da Silva Reis
    Milena da Silva Reis
  • 3. Okt. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Okt. 2024

Wieder ein wunderschöner Ort am Meer, den ich vorher überhaupt nicht kannte, der aber ein beliebtes Reiseziel bei Brasilisnern ist. Sehr touristisch, sehr sicher, weil es ein lokales spezielles Gesetz zum Schutz der do wichtigen Einnahmequelle gibt.Gleichzeitig kommen selbst am Strand junge Leute und stellen ihre Projekte für Drogenabhängige vor, natürlich mit der Bitte um Unterstützung. Unsere Pousada ist gut, teuer, für hiesige Verhältnisse luxuriös.

Die Anfahrt war für hier ein Katzensprung. Zwei bis drei Stunden, aber nur etwa 280km. Der erste Teil bereitete Luís und mir etwas Magengrummeln, mussten wir doch mitten durch Recife durch. Wir wählten den Weg über die Altstadt zur pedage-pflichtigen staatlichen Autobahn. Die ist so wie die Strassen in den Isländern vor 40 Jahren. Wer eine Sekunde nicht aufpasst, riskiert einen Achsenbruch. Die Löcher so gross wie ein Pneu. Lombadas werden hier nicht angezeigt, also Folge ich auch hier immer dem Fluxo. Nur einmal im Stau und einmal bei einem Rotlicht ist mir Angst wegen Überfallen, also eine ganz ruhige Reise. Ich kenne das Auto auch besser, ziehe aber immer noch die Tennis an zum Fahren und bin auch froh darüber.

Und es hat hier gleich nebenan die piscinas naturais. Das sind bei Ebbe natürliche Lagõas im recife, dem Riff, von denen es in diesen paar hundert Kilometer um Recife viele hat. Wenn es Touristen gibt wie hier, werden die Fische gefüttert und schwimmen daher mitten durch die Besuchenden, die im 28 Gead warmen Meerwasser herumfloaten, und sie picken einen auch ganz schön.



Wir laufen viel am Strand und geniessen das Meer, das ständig die Farben wechselt. Bei Flut ist Baden nicht erlaubt, schnell eintauchen schon. Es hat hohe Wellen und Strömung, ist aber etwa 27 Grad warm, trotz tropischen kurzen Regengüssen.

Inmitten der Fische in der warmen Lagõa spricht mich eine Familie aus Paranoia aus einer kleinen Stadt, Tapejara, an und will ihr Fischfutter mit mir teilen. Jo und Slexandre sind mit der zehnjährigen Tochter Julia, ihrer Nichte, deren Mann und einem befreundeten Paar hier. Im Wasser halb sitzend unterhalten wir und lange. Sie laden mich ein, mir ihnen im Ort den Sonnenuntergang, die Feirinha, ein Eis und das Abendessen zu geniessen. Ich hole Luís dazu, der seine Halbstunde Unabhängigkeit brauchte. Um Vier geht's los, Jo fährt auch mit mir mit.

Wir starten unser Abenteuer, wir schaffen es mit Umweg über Hinterhhöfe und Schalunenangebot, zu Fuss bei Flut der Quaimauer und der Ponta da Praia entlang na hora, im Meeresarm für den Sonnenuntergang zu posieren.

Als Gruppe gehen wir zurück, besuchen die Fussgängerzone mit Feirinha, essen ein mässiges Abendessen und zum Schluss in einer Sorveteria die exotische Sorvete de Ovomaltina. Drei fahren mit uns zurück, es war eine wunderbare Begegnung, danke!

Am nächsten Tag gehe ich, statt wie von den Leuten vorgeschlagen zum Tsuchen, alleine per Auto zum Shoppen. So sicher wird es nicht mehr sein, Luís braucht Nichtstun, am Mittag bin ich zurück. Stolz, ohne Navi alles gefunden zu haben, an den comunidades vorbei ohne Angst zu Zentrum und durch die Holperstrasse zurück gefahren zu sein. Mein São João hat mir den zweiten Parkplatz, inklusive Sonnenschutz aus Karton bei der Rückkehr und ohne bezahlen zu müssen beschert.

Um zwei fuhren wir los, diesmal 200km für zwei Stunden veranschlagt. Die Strasse des Staates Pernambuco noch schlechter. Auch in Sergipe wurde es nur etwa 5 Kilometer nach der Grenze besser. Aber auch das schaffte ich, sogar in Chinelos, es war doch drückend heiss.

 
 
 

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