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São Paulo Ankommen 17.-18. Juli 2024

  • Autorenbild: Milena da Silva Reis
    Milena da Silva Reis
  • 24. Juli 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 25. Juli 2024

São Paulo, das schöne Ungetüm. Das freundliche Monster. Wo sich die Welt etwas schneller dreht, vor allem, wenn man die Stadt in 24 Stunden erahnen will.

Vorweg nur soviel: wow. Das ist die Kürzestversion.

Von der mega Überraschung am Flughafen bis zu Zum-Glück-habe-ich-Geschichte-studiert-und-anerkenne-dass-ich-keine-Ahnung-habe und zu Und-Sofort-hast-du-Freunde kommt hier ein Update:


Am Flughafen hatte ich mich sofort ins WiFi eingeloggt, wie mit Luis, meinem brasilianischen Ziehsohn, abgemacht, und gemeldet, ich sei gut angekommen. Er hatte mir noch unterwegs geschrieben, dass sein Cousin, der in Guarulhos wohnt, mich wohl auch diesen Tag später abholen komme, er warte noch auf Antwort.

Ich war in der monströsen Schlange zur Passkontrolle, zusammen mit den entsprechend interessant aussehenden Fluggästen eines Qatar Fluges, die sich im ersten Seitengang in komplett weisse Umhänge und Kopftücher einwickelten, und mit der gesamten Crew, die Uniformen wie früher hatten und als ca. 20er Frauengruppe sehr auffallend elegant aussahen, als die Meldung eintraf, es warte eine Überraschung auf mich. Sein Cousin sei nicht da, aber Bia, seine Schwester. Eine halbe Stunde später kam, es sei auch sein Bruder Mateus da, und sein Neffe Joaquim.

Ich war sehr gespannt auch, ob mein Koffer den einen Tag in Lissabon und den neuen Flug geschafft hatte. Ich habe absichtlich einen roten, damit ich ihn aus all den eintönigen heraus schnell erkenne. Schon als ich mit meinem Sitznachbarn, der auf drei Koffer wartete, zum Roll and kam, leuchtete mir meiner entgegen. Ich war echt überrascht, das hatte ich nicht erwartet.

Luis schickte mir ein Bild von Bia und ihre Nummer.

Draussen sah ich sehr viele Leute, sie aber nicht. Ich schickte ihr dieses Bild von mir:









Und zurück kam:

Und sie kamen auch gleich gelaufen. Sie hatten aber noch eine weitere Überraschung: im Auto draussen wartete Luis' Mutter!!!!

Sie wohnt 10 Autostunden entfernt in Campo Grande, ich hatte erwartet, sie dort in anderthalb Monaten zu besuchen und zu sehen, und auch sie war da!

Wir fuhren hinein ins Monstrum São Paulo, von Guarulhos aus schon sehr eindrücklich.

Und noch eins drauf, auch der älteste Bruder, der im Juni geheiratet hatte, kam mit seiner Frau frisch von der Hochzeitsreise ins Restaurant Kizu im Bairro Liberdade, das voller japanischer Restaurants ist, wo übrigens die grösste japanische Gemeinde der Welt ausserhalb Japans ist. Zuerst gab's aber noch ein Intermezzo:

Ich war im Hotel nicht angemeldet, sondern als No Show abgemeldet, weil mein Reisebüro netterweise geschrieben hatte, dass ich einen Tag später käme.

Hier sei mal gesagt, dass Marco Sieber von Experiencesbrasil mit Gondwana Brasil

Ökotourismus bisher einen super Job gemacht hat mit all meinen speziellen Individualwünschen, denn ich brauche ja immer nur die begleitete Reise an genau die Orte, die ich sehen will, dazu noch den Teil mit Luis ab São Luis. Unten sein Link, sehr zu empfehlen!

Mit Hilfe von Bia, während die anderen Vier draussen warteten, bekamen wir es aber hin und deponierten mein Gepäck im 10. Stock. Lustig für uns, wie die Brasilianer die 1 schreiben:

Dass mein Giorgio auch in der fünftgrössten Metropole der Welt mit offiziell 22 Millionen Einwohnern funktioniert, ist übrigens noch eine nette Sidestory: wenn ich einen Parkplatz will, bekomme ich ihn. Wer mich kennt, weiss wie zuverlässig das geht, an den hoffnungslosesten Orten, und zwar immer genau da, wo ich will.

Nun, im Zentrum von São Paulo, wo alle essen gehen, genau, aber genau vor der Türe fährt auf der steil abfallenden Strasse einer weg, der einzige. Die anderen konnten es kaum glauben, so benannte ich ihn für hier in Jõao um. Ich konnte ihn übrigens am nächsten Tag nochmals gebrauchen, meinen Parkleitsystem-Jõao. Kommt noch, die Geschichte dazu.


Hier noch etwas zum rückständiegen Brasilien: hier ist es Gesetz, dass auf jedem Essen die Inhaltsstoffe deklassiert UND darauf steht, contém oder não contém glutén. Kein Problem für mich als Zöli, hier essen zu gehen! Luis' Mãe und ich teilten uns einen Lachs auf Gemüsebeet mit einer japanischen Suppe, dazu ein Ananas-Ingwesaft, frisch natürlich. Für 70BRL für beide. Wir mochten es kaum, es gab noch einen Gruss aus der Küche, Reis und andere kleine Dinge einfach so dazu. Leider bezahlte sie, wollte ich sie doch alle einladen.

Meine in buntes Werbeheftpapier eingepackten Schokoladetafeln machten dafür wirklich Freude. Und eine nach dem anderen bemerkten nach der Begrüssung, ach was, sie spricht ja portugiesisch :-)

Um 22 Uhr fuhren sie mich zum Hotel, ich war soooooo müde, aber auch so glücklich, in diesem meinem Herkunftsland so willkommen zu sein. Es war für mich ja schon 3 Uhr früh. Einschlafprobleme hatte ich keine. Mein Zimmer im Ibis Styles São Paulo klein und zweckmässig, bitte nicht mit Europa vergleichen!

Man sieht auch die Aussicht mitten im Stadtzentrum, und in der Rezeption die Geschichte von São Paulo und eine andere Weltkarte als mit Europa als Zentrum. Ach, und dass wir mitten im Winter sind, sieht man an der Kleidung der Damen beim Frühstücks am 19. am Morgen....


Hier der Link zu meinem Reiseplaner Marco:

 
 
 

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